Wie Verlage den digitalen Datenschatz aus Social Media, Twitter & Co. heben können!
Die Verlage rüsten auf, wenn es um das Wissen ihrer Kunden geht. Schon die Strukturanalyse 2011/2012 von fachmedienberater.de hatte überraschend mit einem Indexwert von 1,95 auf einer Bedeutungsskala (von 1 = sehr wichtig und 5 = unwichtig) die herausgehobene Bedeutung von CRM als eine neue Verlagsdisziplin zu Tage gefördert. Was bislang dem Anzeigenverkauft zur Gewinnung des im Vergleich zum Abonnenten beispielsweise hochwertigeren Mediakunden vorbehalten war findet nun auch Einzug in das Vertriebsmarketing.
Damit stecken auch die Aufgaben des Inhouse-Medienvertriebs mitten in einem dramatischen Veränderungsprozess. Zunehmend von den administrativen und logistischen Funktionen entlastet, trägt er immer häufiger Verantwortung für die direkten, kreativen Wege „hinein in den Markt“ und das Wissen rund um die Kunden.
Insbesondere das Datenmanagement als Grundlage des operativen CRM sowie die Verarbeitung der Resultate aus dem Vertrieb von Online-Produkten gelten als die neue Herausforderung des hauseigenen Vertriebs.
In diesem Zusammenhang ist wohl auch die steigende Bedeutung von Social-Media-Management (Indexwert 2,60), Branchen-Networking (Indexwert 2,50) und Marketing-Services (Indexwert 2,55) als verlegerische Disziplin zu sehen. Denn die Verlags- und Medienunternehmen haben Twitter, facebook & Co. als einen noch nicht gehobenen Schatz ausgemacht, der ihnen hilft, eingebettet in eine CRM-Strategie Interessenten zu gewinnen, Kunden zu halten und dabei den vorhandenen Content über Social Media zielgruppengenau aufzubereiten bzw. multi-optional anzubieten.
Dafür braucht es zunächst Experten, denn mit dem Siegeszug von Social Media haben sich die Daten exponentiell vervielfacht. Dabei hat die Komplexität der Analyse noch zugenommen. Mit Georg Blum kann der RHEINGAUER VERLEGERKONVENT einen BigData-Spezialisten der ersten Stunde präsentieren. Blum nimmt die Teilnehmer mit auf eine Reise der Datenanalyse. Er beginnt ganz einfach bei den Grundlagen. Was ist heute, ohne großen Aufwand, schon möglich? Welche E-Mail-Adresse taucht in welchem Portal auf? Welche Indizien lassen sich daraus schließen.
Was bedeutet Social Media Monitoring generell oder z.B. die Öffnung des Twitter-Archivs im speziellen? Welche Analysen sind möglich und sinnvoll, mit welchen Ergebnissen? Wie sieht z.B. eine Anatomie eines Twittergesprächs aus? Was kann man im Zeitverlauf daraus ablesen? Welche Handlungsableitungen ergeben sich für die Führungskräfte der Verlage daraus? Der CRM-Experte Blum zeigt Tipps und gibt Hilfestellung für den Umgang mit den Unmengen an Daten. Dabei ist es ihm weniger wichtig die Verfahren aufzuzeigen, mehr aber deren Nutzen. Nur wenn aus Daten Informationen werden, sind sie Entscheider-relvant. Mit solchen Analysen sieht der Unternehmer, welche Erfolge erzielt worden sind und welche Potenziale vor ihm liegen.
Georg Blum hat schon seit 1990 Erfahrungen mit Datenanalysen, Vertriebs- und Controlling-Systemen sowie Marktforschung gesammelt und diese Kenntnisse immer wieder aktualisiert, verbreitert und für die Entscheider vor- und aufbereitet. Heute ist Blum Inhaber der Unternehmensberatung „1A Relations“ und Partner der Consultingsocietät MediaValuePartners. Darüber hinaus Er gehört dem Vorstand des Deutschen Dialogmarketing Verbands e.V. an, ist Vorsitzender der Special Interest Group im Kompetenznetzwerk www.bwcon.de und seit 2003 Vorsitzender des Councils CRM.
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